
Servus, ich bin die Conny...
... und ich lieeeeeebe Hunde!
Schon seit ich denken kann, sind Hunde immer ein Teil meines Lebens - sei es der eigene Hund, Hunde in der Familie, Patenhunde oder als Gassi-Partner. Jeder einzelne davon hat auf seine ganz eigene Art Spuren hinterlassen.
Zuhause bin ich im kleinen Dörfchen Emmerting im Landkreis Altötting. Ich lebe hier mit meinem Mann, unseren zwei Kindern und meinen beiden Ridgeback-Hündinnen Gianna und Phoebe.
Wenn ich nicht gerade mit Hunden beschäftigt bin, findet man mich wahrscheinlich entweder an einem italienischen Strand beim Seele-Baumeln-Lassen, mit einem Mikro in der Hand und Musik auf den Lippen, bei gutem Essen in guter Gesellschaft oder in einem stillen Eckchen in einem Roman versunken.
Mein Weg ins Hundetraining
Den Grundstein dafür hat tatsächlich Gianna gelegt. Sie hat mich vor einige Herausforderungen gestellt und mich dazu gebracht, mich intensiv mit Hundeverhalten, Kommunikation und verschiedenen Methoden im Training auseinanderzusetzen.
Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich vieles davon auch an andere weitergeben möchte, denen es ähnlich geht – weil ich selbst sehr gut weiß, wie es sich anfühlt, mit einem schwierigen Hund vor Herausforderungen zu stehen und nicht zu wissen, was nun richtig ist und was man tun kann.
Nach einigen Jahren als angestellte Hundetrainerin wurde dann der Wunsch immer lauter: Ich möchte meinen eigenen Weg gehen - und so habe ich in 2025 CONCANIS gegründet.
Ich liebe es, jeden Hund so kennenzulernen, wie er ist – mit seinen Stärken, seinen Eigenheiten und seinen ganz eigenen Herausforderungen. Und genauso sehr liebe ich es, Menschen dabei zu unterstützen, ihren eigenen Weg mit ihrem Hund zu finden und sich gemeinsam weiter zu entwickeln.


Wo habe ich das alles gelernt?
Durch meine jahrelange Arbeit als angestellte Hundetrainerin habe ich ein breites praktisches Fundament aufgebaut. Dazu kommen zahlreiche Seminare, Fortbildungen in verschiedensten Bereichen und Hospitationen bei namhaften Trainern. Ich schaue dabei gerne über den Tellerrand und finde es spannend, immer wieder neue Ansätze und Sichtweisen kennenzulernen.
Meine Schwerpunkte im Training liegen vor allem auf den Themen Kommunikation, Beziehung und Konflikte zwischen Mensch und Hund sowie im Bereich Ausdrucksverhalten, Aggression und Problemverhalten. Gerade die Arbeit mit Hunden, die ihre Menschen vor besondere Herausforderungen stellen, liegt mir besonders am Herzen.
Außerdem habe ich auch eine umfangreiche Ausbildung zum Mantrailing-Trainer bei Alun Williams vom Hundezentrum Pfalz abgeschlossen.
Und weil man bei Hunden nie ausgelernt hat, geht es natürlich weiter. Ich bilde mich laufend fort und entwickle mein Wissen und meine Arbeitsweise stetig weiter. Denn je länger ich mit Hunden arbeite, desto mehr merke ich: Es gibt immer noch etwas Neues zu entdecken.

Gianna
Jahrgang 2021 und mittlerweile tatsächlich in einem Alter, in dem Gianna deutlich vernünftiger geworden ist und sogar bereit ist, Kompromisse einzugehen.
Zähneknirschend, aber immerhin.
Das war nicht immer so. Gianna hat nämlich einen inneren Polizisten, der gerne mal mit dem Schlagstock durchgreift, wenn seiner Ansicht nach Regeln verletzt werden oder sich jemand „arschig“ benimmt.
Ihr habe ich zu verdanken, dass ich Hundetrainer bin, denn durch ihr Wesen hat sich mich dazu gebracht, mich mit der Thematik "Hund funktioniert nicht nach Lehrbuch" intensiver auseinander zu setzen. Sie hat mich dazu gezwungen, Konflikte wirklich auszutragen, an mir selbst zu arbeiten und nicht mit Formalismus und Bestechung sondern mit Kommunikation und Authentizität eine Beziehung aufzubauen.
Heute könnte ich mir keinen tolleren Hund vorstellen. Sie ist mein Herzibubbal, wie wir in Bayern sagen würden – mein ganz persönlicher Special-Effekt-Hund.
Und wahrscheinlich wird sie immer ein bisschen dafür sorgen, mich wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen, wenns mal zu glatt läuft ;)

Phoebe
Als Youngster strapaziert Phoebe meine Nerven aktuell sehr stark. Sie ist 2024 geboren und damit auf dem Höhepunkt der Pubertät - heißt, sie will sehr deutlich wissen, was geht und was nicht. Aber ihr kann man nicht lange böse sein, sie bringt einen mit ihrer charmanten und witzigen Art sofort wieder zum Lachen und schon hat man vergessen, worüber man sich gerade noch aufgeregt hat.
Altersbedingt testet sie natürlich grad auch bei Hunden ihre Grenzen. Sie weiß, wann es besser ist, die Füße still zu halten (ihrer Meinung nach sehr selten) ist aber durchaus rotzefrech und nachhaltig lästig im Verfolgen ihrer Ziele. Wie hat eine Kollegin es vor kurzem genannt? "Sie zündelt gerne"
Seit Welpe an begleitet Phoebe mich zum Hundetraining, hat dadurch viel gelernt und ist ein sehr streberhafter Mitarbeiter, weil sie immer die Aussicht auf Belohnung hat - und Fressen ist ihr sehr wichtig. Und natürlich Lob, Lob ist auch wichtig - aber Achtung, wohldosiert, dass es dem Pubertier nicht gleich zu Kopf steigt.
Phoebe ist definitiv noch nicht "fertig" und es ist jeden Tag schön und spannend, zu sehen, wie sie sich entwickelt und sie an meiner Seite zu haben.
